Der Prozess
„Erbe ist Zukunft“
Unsere Philosophie
Bei La Gineste glauben wir an das Weinbau-Erbe der Region Cahors, das diese historischen Flächen seit dem Römischen Reich geprägt hat.
Wir stürzen uns nicht auf die neuesten Trends, sondern zelebrieren die alten Traditionen.
La Gineste hat seine Leidenschaft der historischen AOC-Traube Malbec/Côt aus dem Cahors gewidmet. Wir arbeiten nach strengen biologischen Standards und folgen der alten Tradition, erlesene Weine in französischen Eichenfässern reifen zu lassen.
Wir sehen die Schönheit darin, Weinreben altern zu lassen, anstatt nach großvolumigen Ersatz zu suchen.
Mit anderen Worten: Qualität und Tradition stehen bei uns immer an erster Stelle!
La Gineste produziert drei Kategorien biologischer Rotweine.
La Gineste N°9, ist eine Cuvée aus Malbec und Merlot und reift im Edelstahltank. Er hat eine intensive Note von dunklen roten Früchten und bekommt durch den Merlot einen sanften Abgang.
La Gineste N°6, ein 100% Malbec, der ein Jahr im Barrique aus französischer Eiche des „Troncais Forst“ gereift ist und die Noten der roten Früchte mit sanften Geschmäckern von Cassis und Vanille verbindet.
La Gineste N°3, ebenfalls ein reiner Malbec, der 18 - 24 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche reift. N°3 hat aufgrund der längeren Fassreife eine weichere Geschmacksstruktur und zeichnet sich durch die gleiche dunkelrote, fast violette Farbe und eine leichte Fruchtigkeit aus.
Château la Gineste verfolgt seit Anfang der 2000er Jahre die Philosophie des biologischen Weinbaus. Seit 2013 tragen alle Weine und anderen Pflanzen, die auf dem Gelände von Château la Gineste angebaut werden, das ECOCERT-Bio-Zertifikat. Bei Château la Gineste glauben wir, dass eine gesunde Beziehung zu dem Land um uns herum, in dem wir unsere geliebten Reben anbauen, zu einem atemberaubenden Ergebnis für alle Sinne führt.

Das Terroir
Das Terroir in Cahors besteht aus drei Terrassen, die reich an Kalkstein und Lehm sind. Auf Château la Gineste befinden Wir uns überwiegend auf der zweiten Terrasse. Um die bestmöglichen Weine zu erzeugen, sind die in den 1980er Jahren gepflanzten Reben besonders tief im Boden verwurzelt. Die anderen Pflanzen wie Klee, Luzerne und Salpeterwicke entziehen den oberen Schichten die Nährstoffe, was dazu führt, dass die Reben tiefer wurzeln müssen und so in die wertvolleren Schichten des Bodens gelangen, die aus Kalkstein und Lehm bestehen.
Die Arbeit im Weinberg
Der Rebschnitt erfolgt nach der Single-Guyot-Methode. Dies bedeutet, dass die Rebe eine kurze Wurzel und eine lange Fruchtrute aufweist mit einem Erneuerungstrieb. Die Fruchtrute des letzten Jahres wird abgeschnitten und eine neue um den Draht gewickelt. Der der Wurzel am nächsten liegende Fruchttrieb bleibt erhalten und wird auf 8–12 Augen gekürzt. Anschließend wird es um den untersten Draht gewickelt. Jedes Jahr im Juli findet eine Grünernte bzw. Ausdünnung statt. Beim Ausdünnen werden die Trauben bewusst reduziert. Diese Reduzierung der Trauben am Rebstock führt dazu, dass die verbleibenden Trauben eine intensivere und bessere Qualität aufweisen, da sie mehr Nährstoffe erhalten. Als Schutz vor diversen äußeren Einflüssen verwenden wir eine Brodeaux-Mischung mit durchdachtem Kupfermanagement.
Der Ertrag, den wir pro Hektar aus unserem Weinberg erzielen, beträgt in den meisten Fällen sogar weniger als 30 Hektoliter pro Hektar.
Die Weinbereitung
Nachdem die Trauben zum Hof gebracht wurden und nach der Sortierung werden sie in Edelstahltanks gefüllt. Der Most und die Trauben werden zusammen in den Tanks aufbewahrt. Um eine gute Mischung zu gewährleisten wird täglisch der Most von unten nach oben gepumpt. Die Vinifizierung erfolgt bei 28°C, um eine sehr schonende Extraktion der Tannine zu gewährleisten.
Nach erfolgreicher Vinifizierung, erfolgt die malolaktische Gärung je nach Produkt entweder in den Tanks oder Eichenfässern.
Nach erfolgreicher Reifung wird der Wein ohne Filtration auf dem Hof in Flaschen abgefüllt